Patientenbrief Nr. 29/2

Weitere Personelle Veränderungen in 2019

Liebe Patientin, lieber Patient,

wenn uns vor 8 Wochen jemand prophezeit hätte, dass wir zu Beginn des vierten Quartals ziemlich genau 80% unserer „physiotherapeutischen Frauenpower“ verlieren würden, wir hätten es nicht für möglich gehalten. Aber genau so ist es jetzt gekommen.

Im gerade einmal 5 Wochen alten Patientenbrief Nr. 29 erläutern wir die Gründe für den Weggang von Vera Oblyschuk und die daraus folgende Trennung von unserer Rezeptionsmitarbeiterin Frau Celton-Hummel.

Inzwischen haben wir eine weiteren Abgang zu verzeichnen: Sonja Diefenbacher, die seit April letzten Jahres unser Physiotherapeuten-Team äußerst wertvoll verstärkt hat, verlegt ihren Lebensmittelpunkt ab September nach Kassel. Dort hat ihr Lebenspartner eine neue Arbeitsstelle angenommen. Wir verlieren somit eine zweite Vollzeitkraft, gerade einmal vier Wochen nach Frau Oblyschuk.

Aber damit ist es noch nicht genug. Unsere dienstälteste Mitarbeiterin aus dem Fach Physiotherapie – Jasmin Leiße, die seit der Praxisgründung im November 2005 bei uns ist – hat uns Anfang der Woche eröffnet, dass sie am 1. Oktober ein Studium an der Universität Hohenheim beginnen wird. Somit reduzieren sich ihre wöchentlichen Arbeitsstunden um ein Vielfaches. Wie sich ihre Arbeitszeiten und deren Länge zukünftig gestalten werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar. Da Studierende ihr Studium mehrheitlich vormittags und im Verlauf des Tages absolvieren, werden sich die Arbeitszeiten voraussichtlich auf den Abend konzentrieren und/oder auf einen eventuellen vorlesungsfreien Tag. Das ist Stand heute alles äußerst vage.

Wir als Geschäftsleitung müssen jedoch sofort reagieren, um den Fortbestand der gesamten Praxis nicht zu gefährden. Stand heute haben wir ab Oktober sage und schreibe 110 Wochenarbeitsstunden weniger, an denen wir Sie, werte Kundschaft, behandeln, betreuen und in Gesundheitsfragen beraten können. Kurz- und mittelfristig werden nur noch vier Therapeuten für Sie da sein. Als Konsequenz draus können wir zukünftig keine Hausbesuche mehr leisten. Die Zeiten, die für An- und Abfahrten entstehen, benötigen wir zwingend in den Praxisräumlichkeiten. Darüber hinaus werden wir auch etliche Patienten, welche zu uns in die Praxis kommen, nicht mehr versorgen können. Das bedauern wir zutiefst. Aber der Wegfall von drei vollzeitbeschäftigten Physiotherapeutinnen ist für uns nicht zu kompensieren.

Wir bedanken uns bei Ihnen herzlichst für die langjährige Treue, Loyalität und das entgegengebrachte Vertrauen in unsere physiotherapeutische Arbeit. Sollten sich wider Erwarten neue Kapazitäten bei uns ergeben, werden wir den Kontakt suchen und vielleicht geben Sie uns dann die Chance auf eine „Neustart“.

Die Geschäftsleitung, am 15. August 2019